Tierheilpraktiker
Viele Menschen wissen den Wert eines Tieres zu schätzen und sehen diese schon längst als treue Freunde und Wegbegleiter an. Da die meisten auch nur das Beste für die Gesundheit ihres Tieres wollen, wird die Arbeit von einem Tierheilpraktiker/in immer wichtiger. Schließlich unterscheidet er sich von einem herkömmlichen Tierarzt dadurch, dass er nur sanfte Behandlungsmethoden, die in der Regel keinerlei Nebenwirkungen haben, anwendet.
Auch Sie erhalten die Möglichkeit, sich Wissen aus dem Bereich Tierheilpraktiker/in anzueignen und sogar eine eigene Praxis zu eröffnen. Der Kurs der SGD, der den Namen Tierheilpraktiker/in trägt, ist dafür wie geschaffen. Erwerben Sie das nötige Fachwissen eines Tierheilpraktiker/in und lernen Sie darüber hinaus, wie Sie diese verantwortungsvolle Tätigkeit in der Praxis ausüben. Die naturheilkundliche Behandlung von Tieren spielt hierbei eine große Rolle.
Inhalte des Lehrgangs Tierheilpraktiker/in
Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie im Lehrgang Tierheilpraktiker/in mit sechs verschiedenen Modulen konfrontiert werden. Am Anfang stehen dabei zunächst die Grundlagen der Veterinärmedizin und der Naturheilkunde im Vordergrund. Konkret bedeutet dies für Sie, dass Sie im Fernkurs Tierheilpraktiker/in die Anatomie der Tiere lernen, einen Überblick über medizinische Therapiemethoden sowie Methoden der Anamnese erhalten. Die Grundlagen der Naturheilkunde beschäftigen sich mit der Homöopathie, der Phytotherapie sowie der Bachblütentherapie und weiteren Naturheilverfahren.
Im Bereich Erste Hilfe im Fernkurs Tierheilpraktiker/in lernen Sie, wie Vitalfunktionen eines Tieres überprüft werden, wie Sie Notfallpatienten behandeln und außerdem was zur Notfallausrüstung gehört. Weiter geht es mit der Tierhaltungsberatung, bei welcher auch die artgerechte Tierhaltung im Vordergrund steht. Darüber hinaus lernen Sie, wie Sie mit dem Patienten und dem Tierbesitzer am besten umgehen. Auch die Gesetzeskunde ist wichtig, wenn Sie als Tierheilpraktiker/in tätig sein möchten. Lernen Sie, was es im Bereich Hygienevorschriften zu beachten gibt, was es mit dem Arzneimittelgesetz und der Futtermittelverordnung auf sich hat und befassen Sie sich näher mit dem Heilpraktikergesetz.
Der letzte Abschnitt des Kurses Tierheilpraktiker/in soll Ihnen dabei helfen, eine eigene Praxis zu eröffnen. Sie durchlaufen dabei den kompletten Vorgang von der Gewerbeanmeldung bis hin zu Wissenswertem zu Werbung, Finanzamt und Steuern.
Studienvoraussetzungen für die Teilnahme am Fernkurs
Neben der Liebe zum Tier und einem hohen Maß an Einfühlungsvermögen benötigen Sie nichts weiter, um am Fernkurs Tierheilpraktiker/in teilnehmen zu können. Sie werden lediglich danach gefragt, ob Sie bei der Schulbildung mindestens den Realschulabschluss erreicht haben. Außerdem sollten Sie wissen, dass ein Mindestalter von 21 Jahren erforderlich ist.
Studiendauer
Sobald Sie mit dem Fernkurs Tierheilpraktiker/in begonnen haben, können Sie sich die Zeit des Lernens selbst einteilen. Wenn Sie dazu bereit sind, wöchentlich neun Stunden für das Lernen aufzuwenden, könnten Sie nach 20 Monaten den Kurs abgeschlossen haben. Falls Sie sich etwas mehr Zeit lassen möchten, dürfen Sie den Betreuungsservice der SGD für mindestens 30 Monate in Anspruch nehmen, ohne dass hierfür weitere Kosten anfallen.
Konzipiert wurde der Fernkurs Tierheilpraktiker/in mit drei zusätzlichen Praxisseminaren, von denen jedes 17 bis 18 Unterrichtsstunden dauert.
Abschluss
Für die erfolgreiche Teilnahme am Kurs Tierheilpraktiker/in bekommen Sie von der SGD das Abschlusszeugnis "Grundlagen der Veterinärmedizin und der Naturheilkunde". Diejenigen, die außerdem an den Seminaren teilgenommen haben, zwei Zwischentests bearbeitet haben und außerdem die Abschlussprüfung bestanden haben, bekommen von derSGD das Zertifikat "Tierheilpraktiker/in".
Weblink / Anbieter
Studiengemeinschaft Darmstadt - SGD

